Erblich bedingter Haarausfall: Ursachen, Symptome & Behandlung
Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie) ist ein weit verbreitetes Phänomen, das insbesondere bei Männern im zunehmenden Alter auftritt. Das Wachstum der Haare lässt dabei zunächst an bestimmten Stellen nach, bevor es weiter ausfällt, in manchen Fällen bis zur Glatzenbildung.
Obwohl genetischer Haarausfall bei Männern deutlich häufiger vorkommt und bereits vor dem 30. Lebensjahr einsetzen kann, hat sich der androgenetische Haarausfall auch bei Frauen in den letzten Jahren stark verbreitet.
In diesem Beitrag fassen wir für Sie alle wichtigen Informationen rund um androgenetischen Haarausfall zusammen. Erfahren Sie, welche Symptome typisch sind, wie der Haarausfall abläuft und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem gehen wir darauf ein, wie Sie Haarwuchs und Kopfhaut mit unseren natürlichen Haarpflegeprodukten unterstützen können.
Was sind die Symptome der androgenetischen Alopezie?
Erfahre, wie sich genetischer Haarausfall äußert und wie du ihn von anderen Formen des Haarausfalls unterscheidest.
Mehr erfahrenWie verläuft die androgenetische Alopezie beim Mann?
Informiere dich darüber, wie androgenetischer Haarausfall bei Männern verläuft und welche Muster es gibt.
Mehr erfahrenWie zeigt sich erblicher Haarausfall bei Frauen?
Erfahre, wie sich erblich bedingter Haarausfall bei Frauen zeigt und welche Symptome typisch sind.
Mehr erfahrenWie können die Produkte von YELASAI Menschen helfen, die unter genetischem Haarausfall leiden?
Informiere dich darüber, wie die natürlichen Haarpflegeprodukte von YELASAI dich auch bei genetischem Haarausfall unterstützen können.
Mehr erfahrenEin Erfahrungsbericht: Natürliche Pflege auch bei androgenetischem Haarausfall
Ein Kunde hatte sich Gedanken gemacht, da ihm auffiel, dass sein Haar zunehmend dünner wurde. Er wünschte sich wieder mehr Fülle und suchte nach einer passenden Lösung. In seiner Familie war das Thema bereits bekannt – sein Vater hatte ausgeprägte Geheimratsecken und eine lichte Stelle am Hinterkopf, ebenso wie sein Onkel väterlicherseits.
Mehr erfahrenErblich bedingter Haarausfall – Symptome
Beim erblich bedingten Haarausfall folgen die Symptome einem klaren Schema. Der Haarverlust beginnt schleichend und zunächst kommt es erst zu einer Ausdünnung an einigen Stellen. Die Haardichte nimmt dann im Verlauf immer weiter ab. Dabei kann es zu Geheimratsecken, kahlen Stellen oder sogar einer Glatze kommen.
Wie schnell der Haarverlust voranschreitet und wo er anfängt, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Auch der Zeitpunkt, zu dem der erblich bedingte Haarausfall einsetzt, kann variieren. Einige Betroffene berichten schon mit Mitte 20 von beginnendem Verlust der Kopfhaare, während es bei anderen Menschen hingegen erst deutlich später beginnt.
Erfahrungsbericht
Behandlungsverlauf
Woran erkenne ich, dass ich unter Haarausfall leide?
Vielen Menschen fällt es schwer, ihr Haarwachstum und ihren Haarverlust korrekt einzuschätzen. Sie sind sich unsicher, ob ihr Haarverlust noch normal oder schon krankhaft ist. Unsere Haarwuchs-Spezialist:innen können bei verstärktem Haarausfall eine erste Einschätzung zu den Ursachen der Entstehung des Haarausfalls geben. Sollten Sie jedoch vermuten, dass der Haarausfall durch eine Krankheit entsteht, ist es ratsam, einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen, um eine geeignete Behandlung einzuleiten.
Androgenetische Alopezie beim Mann
Erblich bedingter Haarausfall verläuft bei Männern und Frauen unterschiedlich. Bei Männern beginnt er in den meisten Fällen an der Stirn und an den Schläfen. Es entstehen kahle Stellen, die im Laufe der Zeit immer ausgeprägter werden. Üblicherweise folgt daraufhin eine Stirnglatze.
Männer, die unter erblich bedingtem Haarausfall leiden, bekommen in der Folge oftmals auch kahle Stellen am oberen Hinterkopf. Mit der Zeit nähern sich die lichten Stellen immer weiter an, sodass irgendwann nur noch ein Haarkranz stehen bleibt.
Der Verlauf und der Schweregrad des erblich bedingten Haarausfalls können unterschiedlich ausgeprägt sein. Genetischer Haarausfall muss nicht zwangsläufig zu einer Glatze führen: Bei vielen Betroffenen bleiben bestimmte Haarpartien jahrelang unbetroffen.
Erfahrungsbericht
Behandlungsverlauf
Wie verbreitet ist androgenetischer Haarausfall bei Männern?
Acht von zehn Männern, die unter Haarausfall leiden, haben einen erblich bedingten Haarausfall. Genetischer Haarausfall ist damit die häufigste Form des Haarausfalls bei Männern und betrifft bis zu 80 Prozent. Bei den Frauen sind nur bis zu 50 Prozent betroffen.
Erblicher Haarausfall bei Frauen
Der erblich bedingte Haarausfall bei Frauen folgt einem anderen Muster als bei Männern. Bei Frauen mit erblich bedingtem Haarausfall wird zunächst der Scheitelbereich lichter. Die Haare dünnen mit der Zeit immer weiter aus und die Haut darunter wird sichtbar. Nur in den seltensten Fällen entstehen allerdings richtig kahle Stellen.
Oft ist der Haarausfall bei Frauen allerdings mit einem höheren Leidensdruck verbunden als bei Männern. Eine dichte und schöne Haarpracht ist für viele Frauen sehr wichtig und sie fühlen sich unwohl oder schämen sich, wenn es sichtbar dünner wird. Diese psychische Belastung ist auch der Grund dafür, dass die Haartransplantation sowohl bei Männern als auch bei Frauen immer beliebter wird.
Was sind die Ursachen von erblich bedingtem Haarausfall?
Wie der genetisch bedingte Haarausfall entsteht, konnten Studien im Laufe der Jahre herausfinden. Die Haarfollikel von Männern weisen eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Geschlechtshormon Testosteron auf. Genau genommen handelt es sich dabei um DHT (Dihydrotestosteron).
Wie viel DHT ein männlicher Körper produziert und wie empfindlich die Haarfollikel dagegen sind, wird durch die Gene bestimmt. DHT verkürzt die Wachstumsphase der Haare. Das führt dazu, dass die Haare eher ausfallen und sich im Verlauf kahle Stellen bilden. Tatsächlich ist genetischer Haarausfall also auf die Veranlagung zurückzuführen.
Zudem ist der Forschung eine weitere Erkenntnis gelungen: Der Botenstoff Prostaglandin D2 kommt auf der Kopfhaut von Männern verstärkt vor. Er steht deshalb im Verdacht, das Haarwachstum ebenfalls zu bremsen. Bislang gibt es jedoch kein Mittel, um diesen Botenstoff zu neutralisieren.
Bei vielen Frauen mit Haarausfall tritt dieser erst in den Wechseljahren auf. Das liegt daran, dass die Bildung des Hormons Östrogen abnimmt. Sinkt die Östrogenkonzentration im Blut, steigt automatisch der prozentuale Anteil von Testosteron. Das führt dazu, dass die Haarwurzeln durch das DHT geschädigt werden können.
Medikamentöse Behandlung bei erblich bedingtem Haarausfall
Es gibt verschiedene Mittel gegen Haarausfall, die von Ärzten verschrieben werden können. Wichtig ist, dass die Medikamente nur nach ärztlicher Untersuchung und Rücksprache eingenommen werden. Für die Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall kommen unter anderem folgende Wirkstoffe zum Einsatz:
Minoxidil
Das Medikament Minoxidil ist ein Blutdrucksenker, der als Lösung auf die Kopfhaut aufgetragen werden kann. Die Lösung kann Haarausfall nicht stoppen, aber für ein dichteres Haar sorgen.
Finasterid
Der Wirkstoff Finasterid greift in den Umwandlungsprozess von Testosteron ein und wird nur für Männer verschrieben. Dafür wird einmal täglich eine Tablette eingenommen, die jedoch starke Nebenwirkungen, wie Erektionsstörungen oder Hautausschlag hervorrufen kann.
Erfahrungsbericht
Behandlungsverlauf
Wichtig: Haarausfall kann durchaus auch andere Ursachen haben, die eine spezifische Behandlung erfordern. Bei Haarausfall durch Stress wird beispielsweise eine andere Therapie empfohlen als bei androgenetischer Alopezie oder anderen Arten.
Natürliche Maßnahmen bei erblich bedingtem Haarausfall
Haarausfall zu stoppen, ist nicht immer möglich. Die gute Nachricht ist jedoch: Der Prozess kann in der Regel verlangsamt werden. Dafür gibt es neben der medikamentösen Behandlung auch verschiedene natürliche Maßnahmen, die die Kopfhaut stärken, die Haarwurzeln unterstützen und so zu einem gesunden Haarwachstum beitragen können.
Ernährung und Lebensstil
Ein bewusster Lebensstil spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit von Haar und Kopfhaut, da die Haarwurzeln auf eine kontinuierliche Nährstoffversorgung angewiesen sind. Ein Nährstoffmangel, zum Beispiel an wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, kann die Haarstruktur schwächen und das Haarwachstum negativ beeinflussen.
Eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Nährstoffen unterstützt die natürlichen Prozesse im Körper und kann dazu beitragen, die Haarwurzeln zu stärken und das Haar insgesamt kräftiger und vitaler wirken zu lassen.
Kopfhautmassage und Pflege
Eine regelmäßige Kopfhautmassage kann die Durchblutung der Kopfhaut fördern und so die Versorgung der Haarwurzeln unterstützen. Dadurch kann ein gesundes Umfeld für kräftiger wirkendes Haar entstehen. Ideal lässt sich dies in die Routine integrieren, zum Beispiel mit unserer Kopfmassage fürs Haarwachstum oder in Kombination mit dem Öl zur Förderung des Haarwachstums, das die Kopfhaut zusätzlich pflegt und beruhigt. Auch ein regelmäßiges Bürsten mit unserer Wildschweinborstenbürste kann dabei hilfreich sein.
Natürliche Pflegeprodukte
Bei erblich bedingtem Haarausfall steht vor allem die langfristige, schonende Pflege der Kopfhaut im Vordergrund, da die Haarwurzeln sensibel auf innere und äußere Einflüsse reagieren können. Eine konsequente Routine mit sanften Produkten kann helfen, die Kopfhaut zu stabilisieren und das Haar insgesamt kräftiger und gepflegter wirken zu lassen.
Besonders sinnvoll ist zum Beispiel die regelmäßige Reinigung in Kombination mit unserem natürlichen Kopfhaut Peeling zur Entfernung von Ablagerungen, unserem Hair Tonic und unserem Shampoo bei Haarausfall. Zusätzlich können auch natürliche Haarstyling-Produkte die tägliche Routine sinnvoll abrunden.
Für eine ganzheitlich abgestimmte Pflegeroutine eignen sich außerdem das Haarpflege-Set bei beginnendem Haarausfall für kurze Haare oder das Haarpflege-Set bei beginnendem Haarausfall für lange Haare. Diese sind speziell auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Haarlängen abgestimmt und unterstützen die Pflege der Kopfhaut gezielt.
Erfahrungsbericht
Behandlungsverlauf
Wichtig ist jedoch: Bei Beschwerden wie starkem oder anhaltendem Haarausfall oder Verdacht auf eine Erkrankung sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen, um mögliche medizinische Ursachen zu klären und eine geeignete Behandlung sicherzustellen.
Häufige Fragen zur androgenetischen Alopezie
Antworten auf häufige Fragen finden Sie hier:
Erblich bedingter Haarausfall hängt eng mit dem Hormonhaushalt zusammen, insbesondere mit den männlichen Geschlechtshormonen (Androgene) und einer genetischen Veranlagung. Dabei reagieren die Haarwurzeln empfindlicher auf hormonelle Einflüsse, wodurch sich die Wachstumsphase der Haare verkürzen kann und die Haare mit der Zeit feiner und dünner nachwachsen.
Ganz stoppen lässt sich der Prozess in der Regel nicht, er kann jedoch oft verlangsamt und in seinem Verlauf positiv begleitet werden, vor allem durch eine konsequente Pflege der Kopfhaut und der Haarwurzeln.
Die Kopfhaut bildet die Grundlage für gesund wirkendes Haar, da hier die Haarwurzeln versorgt werden. Ein ausgeglichenes Kopfhautmilieu kann daher eine wichtige Rolle für die Haarqualität spielen.